Die Fotos La Corona Geschichte zeigen die Wandlung der Zeit und wo die Zigarrenmarke in Havanna schon produziert wurde.
Geschichte
Diese Galerie führt in das Herz eines der ältesten Tabaktempel Havannas. Hier, in den ehrwürdigen Hallen der La CoronaGran Fabrica de Tabacos, verbinden sich Handwerk, Geschichte und Stolz. Zwischen hohen Fenstern, Patina und dem Duft fermentierten Tabaks entstanden unzählige Habanos-Klassiker – jede mit dem Geist jener Torcedores, die seit Generationen den Namen La Corona zu einem Symbol kubanischer Tradition machen.
Das Logo der heutigen Zigarren-Manufaktur La Corona.
Das Logo der Marke La Corona.
Henry Clay: der Name einer kubanischen Marke (Henry Clay selbst war jedoch ein amerikanischer Senator, nach dem die Marke benannt wurde) ist sehr eng mit La Corona verbunden.
Die allererste Manufaktur der Marke Corona befand sich auf der Calle Cuba No. 29. Wo genau sich damals die No.29 befand, ist nicht mehr exakt bestimmbar, da die Nummerierung geändert wurde. Es handelte sich um eine sehr kleine Manufaktur, wie bei allen um diese Zeit gegründeten Marken und Fabriken.
Der Palacio-Aldama: ab 1889 die Corona-Manufaktur, lange Jahre in Betrieb und sogar Sitz von Tabacuba s.a.
Der Palacio Aldama war ursprünglich ein Wohnhaus, genauer gesagt sogar zwei. Don Aldama baute ein Haus für sich und ein Haus, direkt anschließend, für seine Tochter und ihren Ehemann.
Der Palacio Aldama befindet sich links hinter dem Capitol, das allerdings damals, 1889, noch nicht existierte.
1882, im Zuge des Unabhängigkeitskrieges, fand im Haus eine Durchsuchung durch das Militär statt. Der Schwiegersohn von Don Aldama stand unter dem Verdacht, mit den Unabhängigkeitskämpfern zu kollaborieren. Die Familie verließ nach diesem dramatischen Vorfall die Insel.
Palacio de Hierro – der Eisenpalast. Riesig, beeindruckend, massiv – die erste Stahlkonstruktion auf Kuba. Das Gebäude steht heute noch.
Der Blick in Richtung Malecon: rechts das Gebäude mit der Kuppel der prächtige Präsidentenpalast, direkt links nebendran und nur wenig kleiner, der Eisenpalast – die Corona-Manufaktur ab 1904.
Hier der Eingangsbereich der Corona-Manufaktur. Über die Treppe links gelangte man in die Galera.
Der Präsidentenpalast (links) und die ehemalige Corona-Manufaktur, der Eisenpalast (rechts, eingerüstet) heute: das Gebäude wurde komplett entkernt, die Stahlkonstruktion ist unverwüstlich, ein Luxushotel soll entstehen.
In der Corona-Manufaktur befand sich gleich links neben dem Eingang eine Casa del Habano, in der Zigarren gekauft werden konnten.
Seit 2005 befindet sich die Corona-Manufaktur in diesem Gebäude auf der Avenida 20 de Mayo, eine ehemalige H.Upmann-Zigarettenfabrik.
Die Corona-Manufaktur ist eine der größten Manufakturen Havannas.
Die Fabriken haben heutzutage zwei Namen: den Namen der Marke, in diesem Fall La Corona. Als zweiten Namen tragen die Manufakturen meist den eines Revolutionärs oder Volkshelden.
Die Galera in der Corona-Manufaktur: Hunderte Torcedores rollen hier begehrte Habanos. Die Corona-Manufaktur ist die Casa Matriz, das Stammhaus, verschiedener Habanos-Marken.
Offiziell heißt die Corona-Manfaktur auch „Empresa de Tabaco Torcido Miguel Fernandez Roig“. Er war der Führer der Arbeiterbewegung in der Manufaktur und wurde 1948 erschossen.