La Santísima Trinidad mit roten Ziegeldächern, kopfsteingepflasterten Straßen, Plätzen und Treppen; El Laguito als ehemalige Villa eines Zuckerbarons in Cubanacán; und die Manufaktur «Francisco Donatien» in Pinar del Rio, ein Gebäude von 1868, das Hospital, Gefängnis und wohl auch Kunstschule war. Eine Marke zwischen Stadt, Manufakturen und Staatsgeschenken.
Geschichte
Trinidad ist ein „Kind der Revolution“: offiziell seit 1969 verfügbar, lange nur in begrenzter Stückzahl und nicht frei erhältlich, genutzt als Geschenk für ausländische Diplomaten und Politiker. Der internationale Start kam erst 1997 mit der Fundadores und einem neuen Blend; ab 2004 folgten weitere Formate, später auch die Vigia.
Das aktuelle Logo der Marke Trinidad: „TTT“, auch Triple-T genannt
Mit ihren roten Ziegeldächern, kopfsteingepflasterten Straßen, Plätzen und Treppen ist die Stadt Trinidad einer der größten historischen Schätze Kubas.
Heute zieren die drei „T“ auch den Zigarrenring. Früher stand auf den Zigarrenringen einfach der Name: Trinidad.
Besondere Zigarren der Marke Trinidad gab es schon immer für besondere Anlässe, hier ein Jubiläumshumidor zum 55. Geburtstag der Marke 2024.
Die Trinidad Geschichte beginnt in der berühmten Manufaktur El Laguito.
In der Cohiba-Manufaktur El Laguito ist man auf die Fertigung langer schlanker Formate spezialisiert, damals wie heute, so auch für die erste Trinidad-Zigarre, die seit 1969 gefertigt wurde.
Fluch und/oder Segen? Die Trinidad steht auch heute noch im Schatten ihrer „großen Schwester“, ist aber auch weltweit bekannt und erfreut ihre Liebhaber.
Lange und schlanke Formate sind ein wenig aus der Mode gekommen, jedoch stehen die Marken Trinidad und Cohiba in ihrem Ursprung gerade für diese. So auch die erste Trinidad mit einer Länge von 192 mm und einem 38er Ringmaß.
Die heutige Trinidad-Manufaktur in Pinar del Rio, im Herzen der Tabakplantagen.
Der offizielle Name der Trinidad-Manufaktur ist „Fabrica de Tabacos Francisco Donatien“. Hier werden auch die Zigarren der Marke Vegueros gefertigt.
Das Gebäude der heutigen Trinidad-Manufaktur mitten in der Stadt war ursprünglich ein Hospital, später ein Gefängnis. Für kurze Zeit soll es auch eine Kunstschule beherbergt haben.
Die Galera in der Trinidad-Manufaktur in Pinar del Rio.
Die Torcedores beherrschen auch heute noch die Herstellung langer und schlanker Formate wie die Trinidad Fumadores und genießen diese auch, wie man hier sehen kann.